Osteopathie Gerdes Ganzheitliche Chiropraktik und manuelle Gelenktherapie Heilpraktiker
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Osteopathie in der Schwangerschaft

Wirbelsäulenbeschwerden in der Schwangerschaft und wie Osteopathie dabei helfen kann

 

Die Schwangerschaft der Frau ist die große Zeit der körperlichen und emotionalen Veränderung. In insgesamt 38 Schwangerschaftswochen passt sich der Körper nach und nach den neuen Umständen an. Dies kann mit körperlichen Problemen einhergehen. In dem folgenden Interview hat sich Frau K., 27 Jahre, den nachstehenden Fragen zur Schwangerschaft, ihren Herausforderungen und der osteopathischen Behandlung während der Schwangerschaft gestellt.

 

Herr Gerdes: Frau K., vielen Dank für das Interview. In welcher Schwangerschaftswoche (SSW) befinden Sie sich?

Frau K.: Momentan in der 27. SSW.

Herr Gerdes: Wie ist die Schwangerschaft bisher verlaufen?

Frau K.: Bisher positiv, bis auf Kleinigkeiten. Übelkeit hat mich grade am Anfang begleitet und es gab leichte Blutungen, die aus ärztlicher Sicht aber unbedenklich waren. Momentan habe ich leichtes Sodbrennen. Darüber hinaus hatte ich Lendenwirbelsäulenbeschwerden.

Herr Gerdes: Wo genau befanden sich die Beschwerden?

Frau K.: Einseitig rechts mit einem Ziehen in den Po.

Herr Gerdes: Waren die Probleme durch Ruhe oder Bewegung positiv beeinflussbar?

Frau K.: In Ruhephasen wurde es überwiegend deutlicher, Bewegung hat es gelindert.

Herr Gerdes: Wie lange haben Sie gewartet, bis Sie mich kontaktiert haben?

Frau K.: Circa 5 Wochen.

Herr Gerdes: Warum haben Sie so lange gewartet?

Frau K.: Ich habe gehofft, dass die Beschwerden nach einer gewissen Zeit verschwinden.

Herr Gerdes: Haben Sie vorher bereits Erfahrungen mit Osteopathie gemacht?

Frau K.: Nein, eine Freundin hat mir die Osteopathie empfohlen.

Herr Gerdes.: Was haben Sie für eine Vorstellung von der Behandlung gehabt?

Frau K.: Ehrlich gesagt, gar keine.

Herr Gerdes: Wie haben Sie die Behandlung vertragen?

Frau K.: Sehr gut! Ich habe nach der ersten Behandlung eine ca. 60% Linderung der Beschwerden gehabt.

Herr Gerdes: Haben Sie ihre kleinen Hausaufgaben/Mobilisierungen/Dehnübungen regelmäßig gemacht?

Frau K.: In der Anfangszeit sehr regelmäßig. Je besser es wurde, desto seltener.

Herr Gerdes: Wie viel Prozent der Beschwerden sind nach der osteopathischen Behandlung insgesamt noch vorhanden?

Frau K.: Abhängig von den Wiederholungen meiner Hausaufgaben, sind die Beschwerden noch zwischen 5-10 % vorhanden.

Herr Gerdes: Vielen Dank für das Gespräch.

 

Vor der osteopathischen Behandlung von Frau K. hat eine ausführliche Anamnese (Gespräch), Inspektion (Sichtbefund) und körperliche Untersuchung stattgefunden. Für die Behandlung der Lendenwirbelsäulenbeschwerden wurden MET-Techniken (Muskel-Energie-Techniken) zur Korrektur des Beckens genutzt. Zur Entspannung betroffener Muskeln wurden muskulo-fasziale Techniken angewendet. Darüber hinaus leichte Mobilisierungen der Wirbelsäule.

Im Anschluss bekam Frau K. ein Hausaufgabenprogramm mit Mobilisierungs- und Dehnungsübungen.

 

 

 

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